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New York ist immer ein Erlebnis!

New York ist immer ein Erlebnis!

Einmalig, das New York Erlebnis!

Selbst wenn man schon einige Male dort war: New York ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis und lohnt einfach immer wieder ein Aufenthalt. Die Metropole befindet sich ständig im Wandel, so dass es deshalb bei jedem Besuch viel Neues zu entdecken gibt. Das liegt zum einen daran, dass sich das Gesicht der Stadt ständig wandelt und natürlich auch am kulturellen Angebot, welches sich immer weiter entwickelt.

New York Erlebnis: Museen

Die spektakulären Museen wie das Guggenheim und das Museum of Modern Art haben immer neue Ausstellungen zu bieten. Dort kann man jedes Mal wieder hingehen. Sightseeing in New York ist zudem zu jeder Jahreszeit spannend.

New York Erlebnis: Shoppen

New York ist außerdem natürlich ein Paradies für alle, die gerne Einkaufen und dabei das Besondere suchen. Shopping in New York wird garantiert nicht langweilig, weil es unglaublich viel zu entdecken gibt. In New York kann man wirklich alles kaufen. Wer darauf steht, sogar beim deutschen Metzger. Toll sind natürlich auch die klassischen großen Kaufhäuser, die alleine schon Ausmaße eines europäischen Einkaufszentrums haben.

New York Erlebnis: Kulinarisches

Zur Stärkung zwischendurch beim Sightseeing oder Shopping gibt es natürlich zahlreiche Optionen in dieser Weltmetropole. Wenn es schnell gehen soll, macht ein guter Burger richtig Spaß. Lecker z.B. bei der Kette Five Guys, die frische Zutaten, wie Hackfleisch und Kartoffeln verarbeiten. Das schmeckt einfach viel besser als bei den anderen großen Ketten. Gerade wer nicht intensiv auf seine Ernährung achten muss und nicht etwa z. B. unter Laktoseintoleranz leidet, kommt in New York voll auf seine Kosten. Fett und Milchprodukte kann man zwar meiden, dann landet man aber wieder eher bei der Asiaküche, die es bei uns auch gibt. Spaß macht natürlich auch das Nachtleben, gerade in den Trendvierteln wie SoHo gibt es viele nette Bars und Clubs zu entdecken.

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New York A380! Mit dem Airbus Superjumbo nach New York

New York A380 in Frankfurt auf dem Flughafen

New York A380 – Eindrücke vom Superflieger

Auf allerlei Superlative trifft man, wenn man mit dem Airbus A380, der Singapore Airlines nach New York fliegt. Im größten Passagierflugzeug der Welt, mit einer mehrfach und immer wieder ausgezeichneten Airline in eine der aufregendsten Städte dieser Erde!

All das zusammen spricht also für ein hochwertiges und spannendes Reisepaket und ebenso gespannt bin ich auch, als ich meine Zugreise am Vorabend nach Frankfurt antrete und im NH Airport Hotel Mörfelden einchecke. Dieses kann ich nach einer sehr angenehmen Übernachtung dort nur empfehlen. Nicht zuletzt deswegen, weil ein 24-Stunden-Shuttle-Service plus 14 Tage kostenlosem Parken inklusive ist, so dass der frühe Abflug von Frankfurt nach New York wunderbar entspannt starten kann.

New York A380 – Check-In und Boarding

Das Einchecken verläuft dann auch zügig und ohne Probleme. Auch da ich mir endlich mal keine Gedanken um die Menge bzw. das Gewicht meines Gepäcks machen musste, denn die Singapore Airlines ist die derzeit letzte und einzige Airline, bei der man noch zwei Gepäckstücke á 23 kg mit nach Nordamerika nehmen darf, was aus meiner Sicht einen unschlagbaren Vorteil darstellt.

Und dann endlich ist es soweit: das Boarding beginnt und beim Einsteigen sehe ich zum
ersten Mal diesen Superflieger. Ich bestaune riesige Tragflächen und eine Heckflosse, die viele Meter in den Himmel ragt. Ja, es ist schon irgendwie etwas ganz Besonderes zu wissen, dass ich in Kürze mit diesem Flugzeug abheben werde.

New York A380 First ClassFirst Class: Innen angekommen kann ich im unteren, vorderen Bereich der Maschine einen Blick auf die brandneuen so genannten „Suiten“ in der First Class der Singapore Airlines erhaschen, Und tatsächlich: es sind völlig separate Kabinen, die mit einer Schiebetür geschlossen werden können und somit absolute Privatsphäre bieten. Darin befindet sich ein luxuriöser Sitz und gegenüber ein richtiges Bett, das auf Wunsch von den Flugbegleitern für die Nacht vorbereitet wird.

Ich passiere eine, für ein Flugzeug, wie ich finde, ziemlich breite Treppe, die mich eher an einen Aufgang in einem Kreuzfahrtschiff erinnert. Dann biege ich nach rechts ab und befinde mich im oberen Bereich, im Upper Deck, der Maschine.

New York A380 Business ClassBusiness Class: Vorne sehe ich die Passagiere der Business Class ihre Plätze einnehmen. Diese werden ebenfalls den Komfort eines Sitzes genießen können, der sich in eine komplette Liegefläche verwandeln lässt. Entweder für einen erholsamen Schlaf oder um ganz entspannt einen Film zu genießen, der aus den großen Flachbildschirmen flimmert.

New York A380 – Daheim in der Economy Class

New York A380 Economy ClassEconomy Class: All diese wohl doch etwas kostspieligeren Vergnügungen muss ich nun leider verlassen, um zu meinem reservierten Sitz der Economy Class zu gelangen. Während ich mein Handgepäck im Gepäckfach über meinem Sitz verstaue, werden mir einmal mehr die Ausmaße dieser Maschine bewusst So muss ich mich wirklich auf Zehenspitzen stellen, um das Fach zu öffnen und zu schließen. Als nächstes fällt mir die überaus gelungene und wohltuende Farbgebung auf. Alles ist in einem angenehmen und modernen Türkis und Braun gehalten- Außerdem sieht und riecht man, dass alles noch ganz neu ist und keinerlei Abnutzungsspuren trägt.

New York A380 – Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug

In den folgenden acht Stunden erlebe ich einen sehr kurzweiligen und bequemen Flug. Zunächst fällt mir auf, dass ich fast nichts höre. Für mich eines der markantesten Merkmale des A380 – ein ruhiges, fast geräuschloses Fliegen. Für Menschen, die Flugangst oder wenigstens Respekt vorm Fliegen haben, muss das äußerst angenehm sein und eine große Sicherheit vermitteln. Gedanklich ziehe ich den Vergleich, ein bisschen wie der „ICE der Lüfte“ und alles was ich bisher geflogen bin, war eher Regionalexpress.

Das Essen ist schmackhaft, hat eine gute Qualität, beinhaltet frische Früchte und knackigen Salat.  Der kredenzte New York Cheese Cake steigert meine Vorfreude auf mein Ziel ins Unermessliche. Im Gegensatz zu anderen Airlines habe ich das Gefühl, das immer genau dann, wenn ich wieder Durst habe, auch eine Flugbegleiterin mit einem gefüllten Tablett an meinem Sitz vorbeikommt.

New York A380 Entertainment-SystemAbgerundet wird mein Flugerlebnis von einem Entertainment-System, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Jeder Passagier hat selbstverständlich seinen eigenen Bildschirm und eine riesige Auswahl. Die neuesten Kinofilme, TV-Serien, Hörbücher, Musikalben, Radiocharts seit den 80er Jahren, Spiele etc. Und wer richtig Ehrgeiz hat, kann sogar noch bis zur Landung einen kleinen Sprachkurs absolvieren.

New York A380 – Ankunft

Und dann ist es soweit: der Landeanflug auf NYC beginnt und alles geht so entspannt weiter wie bisher. Da die Singapore Airlines eine der ersten Maschinen ist, die am frühen Morgen in New York landet. Daher gibt es auch noch keine großen Warteschlangen bei der Einreise. Auch dieser letzte Schritt auf meiner Anreise fliegt schnell und reibungslos vorüber.

Alles in allem: Perfekt! Ich wüsste nicht, wie es noch besser hätte sein können. Und jetzt kann es losgehen, mein Abenteuer New York City. Aber das ist eine eigene Geschichte!

Ausgesuchte New York Reisen mit dem A380 finden Sie hier…

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Brooklyn New York: Brooklyn á la MetroCard

Brooklyn New York, New York Metro

Nach Brooklyn New York mit der Metro

Das Schienennetz der Subway in New York City ist gewaltig und für 29 US$ gibt es an jeder Haltestelle eine Wochenkarte („7-Day Unlimited“) zu kaufen. Diese MetroCard ist rund um die Uhr für alle Busse und Subway-Züge gültig. Tip Top! Es führen sieben oder acht Bahnen direkt von Manhattan nach Brooklyn New York.

Bei meinem letzten Besuch habe ich hauptsächlich die Linien M, J, L befahren. Alle Haltestellen sind empfehlenswert. Als erstes fährt man unter dem Hudson River durch, und es ist immer besonders nett wenn jemand darauf hinweist, wie viel Wasser gerade über einem liegt bei dem Gedanken, dass das U-Bahn System New Yorks mit über 100 Jahren eines der ältesten der Welt ist. Tasächlich auch wunderschön, entweder wie bei einer Höhlenbegehung (Canal Street in Chinatown), oder rostig, hoch, durchsichtig, wackelig bzw. elastisch, aus Holz, einfach fantastisch.

Wunderbare Brooklyn-Perspektiven

Brooklyn New York, Williamsburg BridgeEine Fahrt mit der Linie M von Manhattan über die Williamsburg Bridge bis zur Endstation ist grandios und vor allem komplett überirdisch. Wunderbare Brooklyn-Perspektiven.

Von den Haltestellen Seneca, Forest und Fresh Pond der Linie M gibt es Busse die Richtung Norden nach Queens fahren. Entlang der Strecke gibt es einige Stellen, die sich für einen kleinen Bummel lohnen.

Für die Linie L empfehle ich die Haltestellen Bedford Avenue. Die Straße selbst bietet viele Bars, Restaurants und Straßenleben. Alles um die Bedford Avenue ist ein perfektes Gebiet zum Spazierengehen, Flanieren, Einkaufen, Ausruhen auf einer Parkbank oder am Hudson River. Jedes Haus, jede Ecke, ein Foto wert, ausserdem Henry Millers erstes Wohnhaus auf „Driggs 662“ in Williamsburg, Brooklyn!

Die Haltestelle Lorimer St., die nächste Station auf der Linie L, kann von Bedford aus auch sehr gut zu Fuß erreicht werden. Dies eine Empfehlung von mir, entlang schlendern der Metropolitan Avenue. Ich habe Lorimer während meines Besuchs französisch Lorimee ausgesprochen, ganz zum Vergnügen meiner amerikanischen Freunde und Gastgeber. Weiss nicht, ich fand’s lustig und hatte nicht das Gefühl, dass es aufdringlich war. Michel kommt aus Argentinien und sein Name wird ebenfalls französisch ausgesprochen und nicht Deutsch. Ihm hat es gefallen.

Ein echter Diner in Brooklyn New York

Auf der Union Avenue, Haltestelle Lorimer St., gibt es einen Kellogs-Diner. Bitte, ganz Brooklyn New York ist voller kulinarischer Köstlichkeiten sowie Cafe-Bagel-Spezialitäten. Aber ich habe auch ein Ding für amerikanische Diners. Ich liebe die Sitzreihen und Nischen, den Kaffe, die Bedienung etc…, außerdem war dies mein erster Kellogs-Diner und ich konnte mir zunächst nur Müsli vorstellen, als ich durch die Scheibe investigierte. Aber das Gebäude sieht obendrein noch aus wie eine Lichtinstallation, also bin ich rein und ich darf sagen: teuer, aber super gut. Die Pommes waren dick, wie ich es eigentlich nur bei Holländischen Pommes in Berlin oder Duisburg mag, aber sie waren perfekt, normale dicke Pommes aber nicht zu heiß innen, nicht zu fett-krustig außen, nicht roh = Yes.

Die weiteren Stops der Linie L sind Graham, Grand, Montrose, Morgan, Jefferson, DeKalb und Myrtle. Montrose und Morgan befinden sich in einem Industriegebiet im Stadtteil Bushwick mit vielen Fabriketagen die von Künstlern und Musikern bewohnt werden. Es gibt einige Cafés wo man Kontakte knüpfen kann und wenn man Lust darauf hat, dann findet man auf diese Art sehr viele private Veranstaltungen, die oft sehr kurzfristig auf Tafeln inseriert werden oder überhaupt nur durch Erzählen bekannt werden. Aber in den Cafés, z.B. Haltestelle Jefferson, gibt es auch kleine Flyer und Magazine mit seitenweise Veranstaltungen des Tages bzw. der Woche.

Die Haltestellen der Linien M führen durch die gleichen Stadtteil wie die Linie L nur südlicher. Insgesamt eine perfekte Gegend zum Stadturlaub machen und ist inerhalb 20 Minuten leicht zu erreichen. Die Züge kommen alle paar Minuten, und die Durchsagen auf den Bahnsteigen kommen den einfahrenden Zügen eigentlich gar nicht hinterher.
(Holger Sasum)
http://www.mta.info

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New York Airport Taxi – Taxitarife und rigoroses Durchgreifen

New York Airport Taxi New York Taxi Oldtimer

New York Airport Taxi – Taxitarife und rigoroses Durchgreifen (9)

„45 $ is even written on the back doors of the cab!“ ergänzt unser syrischer Taxifahrer Tony freundlich aber bestimmt. Mit einigem Unverständnis reagierte er auf meine Frage nach dem Preis für die Fahrt in einem New York Airport Taxi von unserem Hotel zum JFK Flughafen. „It’s a fixed price! For every taxi from every place in Manhattan to the airport.“
Ok, wir haben kapiert. Die Fahrten Flughafen – Manhattan/Hotel – Flughafen machen fixe $ 90 plus eventuelle Tunnelmautgebühren („toll“) von ca. $ 12 plus Trinkgelder. Adam Riese würde sagen: zusammen um die $ 110/115, je nach „tip“. Ein Festpreis, mit dem man für jede New-York-Reise kalkulieren kann.

Während wir in den Brooklyn Battery Tunnel eintauchen führt Tony weiter aus: Alle Taxifahrer müssten sich strikt daran halten. Wer mit Taxameter fahre oder einen höheren Festpreis verlange, müsse mit einer Strafe ab $ 500 und dem Entzug der Lizenz rechnen, falls man ihn erwische. Es werde rigoros durchgegriffen.

Dann erzählt er von einem Kunden aus Indien, den er gestern auch zum Flughafen brachte und der ihm das mit dem Festpreis nicht glaubte. Der indische Fahrgast war einige Tage zuvor vom Airport nach Manhattan mit einem schwarzen Taxi gefahren und hatte $ 88 bezahlt. Deshalb wollte er nicht wahrhaben, dass es einen Festpreis mit 45 $ gibt… Die Moral von der Geschicht: Traue schwarzen Taxen nicht!

New York Airport Taxi, Werbung in New YorkWährend uns Tony dann als nächstes minutiös seine Familie vorstellt (das Studium seiner Söhne finanziert er mit dem Taxifahren), kommen wir an einem auffälligen Werbeschild vorbei.
Dort werden $ 10.000 Belohnung in bar (!) versprochen, wer Informationen zur Verurteilung eines Täters liefert, der einen Polizeibeamten niedergeschossen hat. Uff! Es gibt ihn also immer noch, den „Wilden Westen“. Sogar hier im Osten der Staaten. Oder wird einfach nur wieder rigoros durchgegriffen?

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New Jersey New York – Hudsongeflimmer in New Jersey

New Jersey New York Manhattan Skyline über den Hudson

New Jersey New York – Hudsongeflimmer in New Jersey (8)

Nach dem East River, östlich von Manhattan, nun im Westen zum Hudson. Abendliche U-Bahnfahrt mit der blauen Linie A Richtung Süden. Raus aus dem Schacht und rein in die Barclay Street. Dort umrunden wir das zugige Gelände gleich neben Ground Zero. Das im Bau befindliche neue One World Trade Center leuchtet wie ein Christbaum.
Ein paar Minuten später empfängt uns der weit aufgerissene U-Bahnschlund namens WTC PATH Station mit einer einladend-breiten Rolltreppensenke. Wieder die Metrocards gezückt und rein in die Unterwelt.

New Jersey New York – Auf der anderen Seite

Die Rumpeltour unter dem Hudson auf die andere Flussseite nach New Jersey dauert genau vier Minuten. An der Station Exchange steigen wir schon wieder aus. Wow!! Neben der kalten Hudsonbrise umweht uns ebenfalls die strahlende Skyline Manhattans. Entzückt zücken wir unsere Digis und versuchen mit frierenden Händen das Lichtergeschehen auf unsere SD-Karten zu bannen.
Direkt vor uns das halbfertige und strahlende One World Trade Center, das ja angeblich 2013, also schon nächstes Jahr, eröffnet werden soll. Die weiteren Gebäude des World Financial Districts dort umgeben es schützend. Weiter rechts daneben die Wohnanlagen des Battery Parks.

New Jersey New York – Strahlend schönes Wolkenkratzerpaar

New Jersey New York Skyline Empire State, Chrysler BuildingWir stehen an der Uferpromenade des Hotels Hyatt Regency, das keck in das Hudsongeflimmer ragt. Fast hätte es die Sicht auf die zwei schönsten Skyscraper der Welt verdeckt. Majestätisch rot-grün leuchtet das noch bis 2013 höchste Gebäude der Stadt, das Empire State Building. Das nächste Wahrzeichen der Metropole leuchtet rechts daneben in schimmender Art-Déco-Pracht, das Chrysler Building. Die beiden wirken wie ein schönes Paar: Das kantigstrenge und hohe Empire, wie ein Leitbulle unter den Wolkenkratzern, und der hingegen verspielte und runde Dutt des hübschen Chryslers.

Wir können uns kaum trennen von diesen Anblicken. Aber der kalte Wind pfeift uns wieder zurück in den Schacht nach Manhattan. Auf der anderen Hudsonseite versprechen wir uns, dass wir beim nächsten Mal New York entweder im Hyatt wohnen oder uns allabendlich zu einem Sunsetdrink dort auf der Promenade einfinden werden. Denn diese fantastische Manhattanansicht sollte so und eindringlich genossen werden.

Infos zum „PATH Rail System

New Jersey New York – Kartenansicht

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New York Roosevelt Island – Seilbahnzwischenspiel

New York Roosevelt Island Tramway

New York Roosevelt Island – Seilbahnzwischenspiel (7)

Meine Liebste hat ihren fiebrigen Silvester-Husten besiegt und wir stürzen uns daher voller Freude in den sonnigkalten Wintertag. Wir steigen in der 59 Straße, Ecke Lexington Avenue aus der molligwarmen U-Bahn. Rechterhand weckt eine Brückenstahlkonstruktion, die altweiß in den blauen Winterhimmel ragt, unsere Neugierde. Nach fünf Minuten zu Fuß, kaum zu glauben…, nie gesehen, nie davon gelesen: eine Seilbahn in New York!

„Touristenspielzeug“ und „Filmkulisse“ denke ich im ersten Moment. Die Universal Studios in New York? Aber nein, lediglich die Metrocard wird bei Einlass verlangt. Unglaublich, doch diese putzige rote Schaukel ist Teil des öffentlichen Personennahverkehrs in dieser Weltmetropole. Sie nennt sich Roosevelt Island Tramway und verbindet Manhattan entlang der Queensborough Bridge mit Roosevelt Island im East River.

New York Roosevelt Island in der Luftschaukel

Mit der Tramway entlang der Queensborough BridgeNach ca. zehn Minuten Wartezeit schaukelt die rote Büchse mit ca. 20 Menschen heran. Die Schiebetüren öffnen sich auf der uns abgewandten Seite und entlässt den Inhalt. Dann schieben sich die Türen vor unseren Nasen auf und wir besteigen die Tramway.
Mit beeindruckender Rundumsicht kariolen wir in der Luftschaukel in wenigen Minuten entlang der altweißen Queensborough Bridge rüber zur Flussinsel.

Auf dieser begann Ende der 60er zuerst der Aufbau eines neuen Wohngebietes. Da sich der U-Bahnanschluss jedoch verzögerte, installierte man 1976 kurzerhand diese Seilbahn als Provisorium. Aufgrund ihrer Beliebtheit wurde sie aber beibehalten. Die jetzige Technologie ist gerade mal ein Jahr alt und wurde am 30. November 2010 eingeweiht. Die für 2011 vorgesehenen Umbauten der Warteterminals wurden jedenfalls nach hinten verschoben.

Es genügt ein kurzer Blick zurück auf die gegenüberliegende, unspektakuläre Manhattanskyline. Sonst gibt es nichts zu sehen. Ein paar Wohnblocks, ein Kraftwerk und außerdem den U-Bahneingang zur Station Roosevelt Island. Genau den nehmen wir.

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PS: Die Verblüffung war und ist berechtigt, diese Seilbahn New York Roosevelt Island Tramway ist nur ein von zwei Luftseilbahnen in ganz Nordamerika, die dem Nahverkehr dienen!

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Meatpacking District New York – Stylischer Fleischverpackungsbezirk

Meatpacking District New York City, moderne Architektur

Meatpacking District New York: Stylischer Fleischverpackungsbezirk (6)

Und immer wieder lockt das Fleisch! Auch nach Silvester. In Manhattan Richtung Süden etwas westlich abgekommen, gehe ich vorbei an der New Yorker Hauptpost in die 30. Straße Richtung Hudson. Ich wundere mich aber nur kurz über die mir entgegenkommenden Touristen. Denn plötzlich stehe ich vor der Stahltreppe hinauf zu The High Line. Der „grünen Oase von rauer Schönheit“, wie ein Nachrichtenmagazin vor ein paar Jahren so pathetisch über das Parkanlagenprojekt im Meatpacking District schrieb.
Dort war ich vor zwei Jahren schon einmal, auch bei Dunkelheit. Zufall. Ich meine mich zu erinnern, dass damals bei der 20. Straße Schluss war. Eine kurze Recherche bei thehighline.org zeigt tatsächlich: „June 8, 2011 Section 2 (West 20th Street to West 30th Street) will open to the public.

Meatpacking District New York City, Flanieren auf der High LineBei mäßig kaltem Wind flaniere ich also auf Section 2 southbound auf der ehemaligen 1934 gebauten Hochbahntrasse. Bis 1980 rollten hier Güterzüge mit Fleisch. Die Industrie zog fort, der Meatpacking District verkam.
So wie jetzt im Winter die „grüne Oase“ verkommt. Von Wind, Wetter und Jahreszeit gepeinigte Gräser und Büsche in grauem Beige begleiten mich bejammernswert. Einzig interessant, in geschätzten 15 Meter über Straßenniveau, ist nur die Skyline von New York. Ab und an spitzt sogar das Empire State farbig-keck hervor.

Progressive Architektur im Meatpacking District New York

Meatpacking District New York City, Stylisches WohnenFünf Minuten später bin ich umringt von exzentrisch-moderner Architektur. Bekannte Architekturbüros haben hier atemberaubend schöne Häuser hingestellt. Im Zuge der Gentrifizierung entstanden links und rechts der Hochbahntrasse stylische Wohnungen für den „Champagner-Jetset“ (wieder das Magazin!). Mein spontaner Erstgedanke ist: Will ich auch! Beneidenswert viel Glas, abstrakte Materialien und unorthodoxe Flächenaufteilungen machen so das Wohnen zu einem täglich neuen Trip.

Kreatives im Meatpacking District New York CityWeiter in Section 1 Richtung Beginn der stillgelegten Hochbahn denke ich über das scheinbare Naturgesetz „Die Revolution frisst ihre Kinder“ nach. In den 90ern war der Meatpacking District elendig verkommen. Hier entdeckten Künstler jedoch preiswerte Arbeits- und Lebensräume. Ihnen folgten Szenekneipen, Bars und Kleinkunst. Dadurch machten sie die Gegend attraktiv, woraus sie dann von den Immobilienspekulanten wieder vertrieben wurden. Vollends etabliert hatte es sich dann, als es zur Touristenattraktion wurde.

Trotzdem: Unbedingt „meatpacken“! Und bewundern. Weil dies aufgrund der Privatinitiative „Friends of the High Line“ entstehen konnte. Engagierte New Yorker stellten sich dem Verfall und Abriss der Trasse entgegen und schufen diese Hochbahnoase.

Ich steige daher respektvoll die Stufen zur Gansevoort Street hinab um jetzt etwas zu essen. Nach so viel „meat“ und „meatpacking“ nagt jetzt der Hunger in meinem körpereigenen Meatpacking-District.

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Neujahr Central Park New York – The day after im sunny Central Park

Neujahr Central Park, Kutschfahrten im Central Park

Neujahr Central Park – The „day after“ im sunny Central Park (5)

Wie immer nach einer größeren Sause zieht es die Menschen in die Natur. Entgiftung oder Kontrastprogramm. Entsprechend sind im Central Park am Neujahrstag die Pferde los. Ähnlich wie am Tag zuvor am Silvester Times Square. Hier aber ohne Gedränge und Kackophonie. Absolut entspannt.

Die tiefstehende Sonne bemüht sich, ihre Strahlen über die Hochhäuser an der Central Park South gen Norden zu schicken. Das Thermometer schlägt Kapriolen. Das Schlittschulaufen auf der Eislaufbahn Wollman Rink fällt sprichwörtlich ins Wasser. Der Platzwart (oder wie heißt die Berufsbezeichnung des Hausmeisters für eine Eisbahn?) gibt dennoch sein bestes. Denn „ice is money“!

Neujahr Central Park Kutschfahrten

Pferdestau. Romantische Kutschfahrten sind der Renner. Obwohl die nicht billig sind. Eine Standard-Kutschfahrt durch den Central Park kostet $ 50 plus Trinkgeld pro Wagen für die ersten 20 Minuten. Wenn man noch nicht genug hat von der Romantik oder der Kutscher sich verfahren hat, werden pro weiteren 10 Minuten $ 20 fällig usw.

Die Tour-Highlights durch die grüne Oase sind zahlreich: die Eisbahn Wollman Rink, Teich („The Lake“), Zoo, die große Wiese „Sheep Meadow“, Statuen, Tourist Information, Karussell und das exklusive Apartment-Haus Dakota (Wohnhaus von Ex-Beatle John Lennon). Ungefähre Strecke pro Fahrt sind 1,2 Kilometer…

Neujahr Central Park heißt aber meist: „Chillen“

Aber mit mir sitzen die meisten Menschen auf Wiesen, Felsen und Bänken und entspannen. Kinder spielen, Pärchen spazieren. Einzelne lesen, manche spielen Ball, viele genießen die grellwarmen Sonnenstrahlen, alle strahlen Glück und Zufriedenheit aus. Ein seltenes Erlebnis in einem Großstadtmoloch, in dem Millionen hektisch ihrem Broterwerb hinterherhecheln müssen.

Ein kleiner Snack, relaxt in der Sonne und ich bin nach den gestrigen Silvester-Erlebnissen wieder versöhnt mit New York. Der Stadt, die solch eindringlichen Kontraste bietet.

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Silvester Times Square New York – Party oder Panik

Silvester Times Square New York

Silvester Times Square New York – Party oder Panik (4)

Erstens: Vergessen Sie Silvester Times Square! Wenn Sie den Jahreswechsel in angenehmer Erinnerung abspeichern wollen, dann suchen Sie sich einen anderen Ort in New York. Eine schwer überforderte Polizei und feierwütige Menschenmassen mit ihrem Drang, alle um 0 Uhr die explodierenden „time balls“ explodieren zu sehen, machen die „Silvesterfeier“ am Times Square zu einer fragwürdigen Festivität.
Zweitens: Vergessen Sie den Times Square All Access Pass, der ist sein Geld nicht wert!

Silvester Times Square New York, Polizei und AbsperrgitternOk, der Reihe nach. Meine Liebste hütet vergrippt das Hotelkrankenbett, so mache ich mich allein auf den Weg und komme am Times Square so gegen 18.30 Uhr an. Milde Temperaturen. Es ist natürlich schon full house. Denkste Puppe, es sollte sich noch mehr füllen…
Das gesamte Areal mit Absperrgittern und Polizei. Ich will aber in den inneren Bereich des Times Square, um meine teuer bezahlten Party-Dates wahrzunehmen. Natürlich hat keiner der Beamtinnen und Beamten jemals so einen Times Square All Access Pass gesehen. Geschweige denn sie lassen mich durch. Sie schicken mich stattdessen alle dreimal um den Block. Und das mehrmals. Mir kocht langsam der Beutel. Meine Stimmung verdüstert sich bevor der Spaß überhaupt losgeht.

Erstes Ziel Silvester Times Square: Madame Tussauds

Silvester Times Square New York, Warteschlange Madame TussaudsIrgendwann erreiche ich nach viel Rennerei mein erstes Ziel: Madame Tussauds in der 234 W. 42nd St. Aber was ist? Warteschlange! Wie vor der Disco Beine in den Bauch stehen. Aus dem Alter bin ich eigentlich raus. Die Geduld und die gute Laune der Wartenden hat mich dann überzeugt und dann auch relaxt. Endlich das Bändel um das Handgelenk. Aber nicht ohne Prüfung der ID, ob ich auch älter bin als 21 und Alkohol konsumieren darf.
Silvester Times Square New York, Madam TussaudsEin Gin Tonic ist dann auch fällig. Defiliere mit dem Glas in der Hand zwischen Wachspersönlichkeiten und Besuchern. Es wurden Bars installiert und zu Essen gibt es auch irgendwo. Ich amüsiere mich aber eher an der kindlichen Freude der anderen, sich zusammen mit einer Persönlichkeit ablichten zu lassen. Scheint wohl auch das Business-Modell der Madame Tussauds Kette zu sein. Wär ich nie drauf gekommen.

Ziel Zwei: Frames NYC

Silvester Times Square New York MenschenmassenAuf zu Ziel 2: Frames NYC, 550 9th Ave. Mittlerweile sind die Menschenmassen so angeschwollen, dass ich nur mit massivem Gedränge und Geschiebe von allen Seiten weiterkomme. Sogar die Polizei unterstützt mich diesmal. Es hat sich wohl endlich rumgesprochen, dass es hier Leute mit einer speziellen Berechtigung gibt, die Absperrungen – die die Massen aufhalten sollen, den inneren Times Square Zirkel zu fluten – passieren zu können. Richtung 9th Ave wurde es dann auch gleich ruhiger.

Silvester Times Square New York, Frames NYCSilvester Times Square New York, Nightclub mit BowlingbahnVor dem Frames kein Anstehen, prima. Also rein! Im zweiten Stock stolpere ich fast über die Bowling-Kugeln! Funny, Nightclub mit Bowlingbahn. Diverse Tische mit Buffet, eine große zentrale Bar in der Mitte, ca. 40 Bahnen zum bowlen.
Ein hinterer Restaurantbereich, auch in rötlichem Nightlife-Ambiente, wartet mit einem hervorragenden Buffet auf. Das ist mein Zeichen: Essen! Diverse feine Salate, Lachsfilet, Pasta, Gegrilltes. Zuvorkommende Bedienungen, entspannte Atmosphäre. Sofern einem der hämmernde Beat nicht Probleme beim Kauen bereitet. Das alles lädt zum Verweilen ein, also gefährlich! Ich will mein „party crawling“ ja nicht vernachlässigen. 8.20 p.m., also weiter zum nächsten Spot, dem Yotel NYC, 570, 10th Ave.

Nummer 3: Hotel Yotel

Silvester Times Square New York, Yotel NYCSilvester Times Square New York, Terrasse im YotelVom Yotel wusste ich, dass das ein neues und trendy-schickes Hotel ist. Nach zehnminütiger Frischluft Richtung 9th Ave kommt dann auch die Bestätigung. Die grell-violette Außenbeleuchtung empfängt mich eindrucksvoll. Inzwischen mutiger, lasse ich die Warteschlange links liegen und zeige in der Lobby meinen Pass. Sofort habe ich mein drittes Bändel um und stehe schon im Aufzug Richtung Bar und Party-Lounge. Hier fetet schon der Bär, das Ding ist angesagt, keine Frage. Alles in weiß gehalten, effektvoll-violettes Lichtdesign, Sitzgruppen, diverse Bars, eine Tanzfläche, ein wenig Buffet. Und dann die Terrasse.

180 Grad Hochhauskulisse, zum Greifen nah. Schwer beeindruckt lasse ich fast meinen Drink fallen. Wow! Da ist es wieder das Gefühl, hier bist du ein kleiner Europäer. Das macht die Großartigkeit dieser Stadt aus. Und jeder, der sie besucht, möchte ein kleines Stück davon für sich mit nach Hause nehmen. Leider gibt es natürlich auch immer die, die glauben, sie wären jetzt so großartig: „Ich war in New York, weißt du!“. Und natürlich die üblichen „großartigen“ New Yorker. Denn die sind, glaube ich, mittlerweile alle hier aufgelaufen. Young, chic and beautiful! Jetzt geht hier die Post ab! Die Party dreht auf und ich bin weg!

Viertes Ziel: Chevy’s Times Square

Silvester Times Square New York, Chevy's Times SquareBack to the masses versuche ich mein Glück Richtung Ziel 4 in meinem Ticketstapel, dem Chevy’s Times Square, 259 West, 42nd St. Was vorher noch Spaß war, wird langsam ernst. Es ist halbelf. Die Absperrgitter werden nun so massiv bedrängt, dass die Cops diese nur noch mit vereinten Kräften bzw. mit massiven Quadern stabilisieren können. Um zum Chevy’s zu gelangen muss ich da durch. Es ist gesundheitsgefährdend (zusammen mit meiner Liebsten hätten wir das spätestens hier abgebrochen). Bevor ich zerdrückt werde, zieht mich ein Polizist, dem ich irgendwie noch meinen Access Pass zeigen konnte, mit einem Ruck am Ärmel aus der Masse. Belämmert stehe ich auf der leeren Straße.

Silvester Times Square New York, Chevy'sIm Chevy’s nur 20 m weiter taumle ich in eine rauschende Fete. Lachende Gesichter, Ausgelassenheit und ein Gin Tonic lassen den Wahn von vorhin vergessen. Im ersten Stock warten TexMex-Buffets und weitere Bars auf hungrig-durstige Partygäste. Der Laden selbst ist old-style und billig. Nix für länger.

Silvester Times Square New York, MassenandrangIch small talke mit einem Amerikaner, während wir vom Fenster aus den Massenwahn beobachten und unsere Köpfe schütteln.
Eigentlich sollte ich hier bleiben. Aber die Butze ist zu schlecht und mein nächstes Ziel ist im „inner circle“, also stressfrei, nämlich das Liberty Theater, 234 West 41st St.

Am Ziel und doch so weit weg: Silvester Times Square

Doch aufgrund der aufkeimenden Massenpanik macht die Polizei alles dicht. Weitere Pass-Besitzer, Amerikaner, die mit mir zum selben Spot möchten, versuchen sogar die Beamten zu bestechen. Keine Chance. Die Angst geht um. Die Situation steht auf der Kippe.

Silvester Times Square New York, Absperrgitter werden weggedrückt11.30 p.m. Die Menge drücken die Absperrgitter an einigen Stellen weg. Die ersten Verletzten werden versorgt. Berittene Polizei, Rotlichtsirenen von Sanitäter und Polizei, Megaphon-Durchsagen, Geschrei… Zwar gelingt es den Cops immer wieder, die Situation zu retten, aber es kocht weiter an allen Ecken.

Das Liberty Theater habe ich abgeschrieben. Wenigstens das Feuerwerk möchte ich dann sehen. Das, so dachte ich beim Kauf, ist doch im Times Square All Access Pass mit drin! „All access“ – überall Zugang. Die Idee ist ja, diverse Silvesterpartys an ausgesuchten Locations UND das Feuerwerk selbst zu besuchen. Wieder denkste Puppe. No way! Kein Zutritt!

In der Innenzone, in der ich mich befinde, dürfen nur die Gehsteige benutzt werden. Jeder der die Straße betritt, wird von der Polizei höflich aber bestimmt auf den Gehweg verwiesen. Die Straßen müssen alle aus rettungstechnischen Gründen frei bleiben.

Mutig hinein in den Hot Spot

Aber dann tu ich es. Ich gehe auf die Straße. Vorbei an den ersten Polizisten, an der Menge auf den Gehsteigen, immer weiter geradeaus. Mutterseelenallein auf der Straße. Alle sehen mich an, keiner hält mich auf. Wie im Film. Erhobenen Hauptes, gerader Blick nach vorne. Was keiner sieht: die Pumpe schlägt mir bis zum Hals vor innerlicher Erregung. Ich marschiere einfach weiter.

Silvester Times Square New York, Polizisten, FeuerwehrleuteUnd dann stehe ich gemeinsam mit einigen „fire fighters“ und Polizisten an der Ecke mit Blick zum „hot spot“. Da wo jeder hin will.
Ok, nicht ganz vorne, wo ich Lady Gaga, die heute die Balls zum Explodieren bringt, in die Augen sehen kann. Aber wenigstens unbedrängt und in Sichtweite zum Hauptgeschehen.
Silvester Times Square New YorkSilvester Times Square New York, nach der ShowDie hier anwesende Feuerwehr und Polizei wünschen mir und einander „Happy New Year!“. Ist ja nett, aber den Jahreswechsel hatte ich mir anders und vor allem mit meiner Süßen vorgestellt… Das Spektakel dauert keine zehn Minuten. Dann ist alles vorbei und fast alle gehen, als ob nichts gewesen wäre.

Diejenigen, die noch weiter feiern wollen, werden nach und nach in die Seitenstraßen kanalisiert. Unmengen an Glitzer, Müll und Papier. Die müssen von den Putzstoßtrupps nun beseitigt werden. Schließlich soll ja der Normalverkehr morgen wieder fließen.
Halbzwei, groggy setze ich mich in die Subway und schaukle zurück in mein Hotel. Ich denke mir: Erstens, vergiss Silvester Times Square, zweitens: vergiss den Times Square All Access Pass, der ist sein Geld nicht wert!

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Meine Silvesterreise New York Taxi JFK

New York Taxi JFK, Taxibeleg New York

Meine Silvesterreise New York Taxi JFK (3)

Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel?

Die Hilflosigkeit kennt jeder, der in einer fremden Stadt angekommen ist und nicht vorab ein verlässliches Arrangement getroffen hat, wie man zu seinem Hotel kommt.
Diese Hilflosigkeit könnte in New York zur Panik geraten. Schließlich reden wir hier von einem der größten City-Konglomeraten mit 9 Mio. bzw. einer der größten Mentropolregionen weltweit mit ca. 20 Mio. Einwohnern!

New York Taxi JFK, Taxischlange am JFK Flughafen in New YorkTrotzdem ist es nach Ankunft am Flughafen JFK und dem Passieren der Grenz- und Passkontrollen ruhig wie an einem Provinzflughafen für Billigflieger.  Nach Verlassen des Ankunftsgebäudes um halbzwölf erwarten uns schon die „driver“ geduldig aufgereiht in ihren gelborangen „cabs“.
Ein „dispatcher“ begrüßt uns höflich und weist uns, nachdem sie nach unserem Ziel gefragt hat, das nächste Taxi zu. Auf meine Kostenfrage hin erklärt sie mir, dass für alle Ziele in Manhattan ein Einheitspreis gilt. Derzeit $ 45 plus Mautgebühren von $ 6. Sie überreicht mir einen Fahrschein mit einer fein säuberlich aufgelisteten „taxi fare information“ auf der Rückseite. Also kein Taxameter, keine Diskussionen in amerikanischem Idiom, keine Sorge.

New York Taxi JFK, Taxi über die Brooklyn BridgeDa unser Hotel in Lower Manhattan  am Battery Park liegt, passieren wir nicht den Tunnel nach Midtown sondern fahren nach Brooklyn und passieren dort den East River über die schönste Brücke, die Brooklyn Bridge. Die erste Sightseeing-Tour durften wir also schon genießen, bevor wir in unser Hotel einchecken. Der Taxifahrer bekam übrigens $ 50 ($ 45 plus $ 5 Trinkgeld, Mautgebühren fielen nicht an).
Ach ja, die weiteren Möglichkeiten nach Manhattan zu gelangen, wären der New York Airport Service Express Bus sowie die Bus- und Subway-Kombination. Die erste dauert bis zu zweieinhalb Stunden (je nachdem wohin in Manhattan, kostet ca. die Hälfte). Mit dem Ritt per Bus und Subway (ein Metroticket pro Person) hat man wahrscheinlich schon den ersten ganzen Tag verplempert… (Fortsetzung folgt)