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MoMa – Museum of Modern Art in New York

MoMa – Museum of Modern Art in New York

MoMa Berlin – New York

Die Bilder haben wir noch in guter Erinnerung: Als bedeutende Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art (MoMa) in New York vom 20. Februar bis 19. September 2004 während einer spektakulären Schau zu Gast in der Berliner Nationalgalerie waren, bildeten sich tagtäglich endlose Schlangen vor den Kassen. Tausende Besucher begehrten Einlass und harrten geduldig stundenlang bei jedem Wetter aus, um einen Blick auf die berühmten Van Goghs, Picassos und Cezannes aus dem New Yorker Museum zu werfen.

Der Grund für den „Besuch“ der kostbaren Werke in Berlin waren Umbauarbeiten am Museum in New York zwecks Erweiterung der Ausstellungsfläche. Die neuen Räumlichkeiten des Museums – sie wurden vom Japaner Yoshio Taniguchi entworfen – bieten seitdem fast doppelt so viel Platz wie das alte Gebäude.

MoMa, 1929 das erste Museum für moderne Kunststile

Das MoMA gilt als eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt und verdankt seine Existenz dem entschlossenen Handeln dreier tatkräftiger Damen. 1929 wurde es demzufolge von Lillie P. Bliss, Mary Quinn Sullivan und Abby Aldrich Rockefeller (sie gehörte zur berühmtem Rockefeller-Dynastie) gegründet. Alle drei waren bedeutende Sammlerinnen zeitgenössischer Kunst in New York.

Es war damals das erste Museum überhaupt, das seine Sammlung gänzlich den damals modernen Kunststilen und -bewegungen widmete. Die Kunstwerke in der Sammlung stammen aus der Zeit ab der Klassischen Moderne, also beginnend mit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Sie umfasst somit Meisterwerke aus jeder nachfolgenden Epoche bis zum heutigen Tag.

MoMa = Riesige Zahl an Exponaten

Das Museum in Midtown Manhattan zeigt auf sechs Ebenen Werke aus jeder der verschiedenen Museumsabteilungen. Malerei und Skulptur, Druckgrafik und Buchillustration, Grafik, Architektur und Design, Fotografie, Film und Medien. Darunter befinden sich zum Beispiel Klassiker der Moderne wie Van Goghs „Sternennacht“, Monets „Seerosen“ und „Der Tanz“ von Matisse. Seit der Gründung stieg die Anzahl der Exponate stetig auf aktuell rund 150.000 Werke an. Überdies kommt eine Bibliothek mit über 300.000 Bänden hinzu.

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Fotografie im MoMa

Neben den Gemälden und Skulpturen faszinieren vor allem die Abteilungen Fotografie und Medien. MoMAs fotografischer Bestand umfasst 25.000 Werke. Diese schildern die Geschichte der Fotografie von 1840 bis heute durch die Darstellung berühmter Fotografen. Fener werden die vielfältigen Anwendungen des Mediums Fotografie in Bereichen wie Journalismus, Wissenschaft und Handel präsentiert.

Medienabteilung im MoMa

Außerdem kann man sich in der Abteilung für Medien über künstlerische Praktiken, neue Technologien und die visuelle Welt von heute informieren. Die Sammlung umfasst über 1.200 Video- und Medienwerke vom Ende der 60er Jahre bis zur Gegenwart.

Ausstellungsreife Dinge des Alltags

Im Museum werden aber nicht nur Meisterwerke bekannter Künstler präsentiert, sondern auch einfach Dinge des Alltags. So wie beispielsweise Designerstühle oder auch der von Ferdinand Porsche entwickelte VW Käfer.

Seit den 80er Jahren stifteten viele bedeutende Filmregisseure ihre filmischen Werke dem Museum. Zu diesen zählen u.a. Martin Scorsese, Oliver Stone, Clint Eastwood, Francis Ford Coppola sowie Albert Broccoli, der seine berühmten James-Bond-Filme dem MoMA überließ.

Weitere Infos zum Museum of Modern Art (MoMA)…

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