Metropolitan Opera im Lincoln Center for the Performing Arts

Metropolitan Opera Lincoln CenterNur die Besten in der Met!

Die Metropolitan Opera – oder kurz die Met, wie sie liebevoll von den New Yorkern und Besuchern genannt wird – gehört neben der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala zu den berühmtesten und größten Opernbühnen der Welt. Gegründet wurde sie schon 1880. Von Anfang an war einer der Grundsätze der Opernintendanz, immer die besten und bekanntesten Dirigenten, Sänger und Musiker zu engagieren. Dabei ist es bis heute geblieben.

Spielort war bis 1966 ein Operngebäude nahe der 39. Straße am Broadway. Berühmte Künstler gaben sich hier die Klinke in die Hand. 1903 debütierte Enrico Caruso und blieb bis 1920. 1908 kam Gustav Mahler an die Met. Im gleichen Jahr wurde Arturo Toscanini Chefdirigent, Puccini ließ hier zwei seiner Opern uraufführen. 1956 beehrte Maria Callas erstmals die New Yorker Oper. 1966 bezog die „Metropolitan Opera Company“ – so der offizielle Name – das neue Gebäude im großen Komplex des Lincoln Centers, zu dem insgesamt elf kulturelle Einrichtungen gehören. Darunter die berühmte Juilliard School sowie die einstige Avery Fisher Hall, die heute David Geffen Hall heißt – sie ist Spielstätte der New Yorker Philharmoniker.

Metropolitan Opera: Ein Haus der Superlative!

Pro Saison werden etwa 20 bis 25 Opern gespielt, vom Klassiker bis zu ganz modernen Werken. Insgesamt gibt es in einer Spielzeit etwa 200 Aufführungen, zu denen ungefähr 800.000 Menschen kommen. Zu diesen rekordverdächtigen Zahlen passt, dass rund 3.900 Zuschauer im Saal Platz finden. Damit zählt das Opernhaus zu den größten Musiktheatern der Welt! Auch das Gebäude im Stil der Moderne mit seinen riesigen Bogenfenstern ist beeindruckend. Entworfen wurde es, wie alle Teile des Lincoln Centers, von Wallace Harrison. Blickfang im riesigen Zuschauerraum ist der überaus prächtige Vorhang, der mit Kordeln aus Seide und mit unzähligen Pailletten ausgestattet ist.

Die geführte Backstage-Tour in der Metropolitan Opera

Natürlich sollte man versuchen, während eines New-York-Aufenthalts Karten für eine Aufführung zu ergattern. Der Besuch einer Oper hier ist ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem man die besondere und zu Recht berühmte Akustik erleben kann und sich vom Geschehen auf der riesigen Bühne gefangen nehmen lässt. Aber nicht immer bekommt man Karten. Trotzdem ist es möglich, das Opernhaus zu besichtigen. Jedenfalls sollte man als New-York-Fan unbedingt eine Führung durch die Met einplanen. Sehr unterhaltsam sind Touren, die regelmäßig stattfinden. Dabei gibt es unterschiedliche thematische Angebote.

Besonders spannend sind die Backstage-Touren mit viel Informationen zur Bühnentechnik und Aufführungspraxis, aber auch zum Haus und seiner Geschichte. Diese werden während der Saison werktags um 15 und sonntags um 10.30 und 13.30 Uhr angeboten. Wer die Oper besucht, sollte unbedingt auch einen Abstecher in den Shop machen. Dort gibt es nicht nur signierte Porträts berühmter Komponisten, sondern auch CDs, Kostüme, Operngläser und einiges mehr. Tolle Souvenirs und beliebte Mitbringsel für die Lieben daheim!

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